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Unterstützung bei ethischen Fragen in der ambulanten Patientenversorgung

Unterstützung bei ethischen Fragen in der ambulanten Patientenversorgung

Unterstützung bei ethischen Fragen in der ambulanten Patientenversorgung

Welche Diagnostik ist angesichts des Zustands eines Patienten noch angemessen?
Welche Behandlung würde dem mutmaßlichen Willen des Patienten entsprechen?

Diese Fragen stellen sich im Zusammenhang mit der Versorgung schwerkranker Menschen häufig. Viele Krankenhäuser bieten Beratung durch klinische Ethikkomitees (KEK). Im häuslichen Bereich, in stationären Pflegeeinrichtungen oder Hospizen sind Hausärzt/innen, Pflegekräfte und Angehörige jedoch oft auf sich gestellt. Ethikberatung findet dort bislang kaum statt.

Wo gibt es Unterstützung bei schwierigen Entscheidungen?

Das Netzwerk ambulante Ethikberatung Göttingen (NEG) ist ein Zusammenschluss von Hausärzt/innen, Pflegekräften, Ethikern und Palliativmediziner/innen. Wir bieten Unterstützung bei ethischen Fragen in der ambulanten Versorgung von Patient/innen.
Für

  • niedergelassene Ärzt/innen
  • Pflegekräfte aus dem ambulanten Bereich und der stationären Altenhilfe
  • Patient/innen und ihre Angehörigen

Für die Stadt und den Landkreis Göttingen sowie angrenzende Regionen in Nordhessen und Thüringen.

Neuer Vorstand

Am 31.01.2024 wurde ein neuer Vorstand gewählt:

Der neugewählte Vorstand: von links nach rechts:
A. Klapsing-Hessenbruch, G. Benze, S. Heim, M. Saborowski, A. Simon, S. Gerhardy,
D. Suwelack, B. Hartleb und C. Krause-Gründel



Aktuelles & Veranstaltungen

14.04.2026

Zwangsmaßnahmen in der Palliativversorgung? – Ethische Konflikte im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Gerechtigkeit

Zeit: 14. April 2026, 18:00-19:30 Uhr

Ort: Online (Zoom: Meeting-ID 680 6572 3182)

Die selbstbestimmte Entscheidung von Patient*innen hat ethisch und rechtlich einen hohen Stellenwert. Doch was geschieht, wenn nicht einwilligungsfähige Patient*innen indizierte Maßnahmen ablehnen und sich dadurch gesundheitlich selbst gefährden oder durch ihr Verhalten eine Gefährdung für andere darstellen? Dürfen Ärzt*innen und Pflegekräfte dann gegen den aktuellen, nicht selbstbestimmten Willen handeln? Diese Frage stellt sich in vielen Bereichen der Medizin. Beispiele aus der Palliativmedizin sind der verwahrloste Patient, der in seiner vermüllten Wohnung bleiben möchte, obwohl dort keine angemessene palliative Versorgung möglich ist, oder die psychotische Palliativpatientin, die in ihrem Wahn sich und andere gefährdet. 

Der Vortrag beleuchtet professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Gerechtigkeit, zeigt die ethischen und rechtlichen Voraussetzungen für Zwangsmaßnahmen auf und diskutiert, inwiefern Zwang mit dem Grundgedanken von Palliative Care vereinbar ist.

Referent: Prof. Dr. phil. Alfred Simon Geschäftsführer der Akademie für Ethik in der Medizin und Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitee, Universitätsmedizin Göttingen

15.04.2026

5. Netzwerktreffen der Caring Community Göttingen

Dr. Christian Krause-Gründel (langjähriger Hausarzt in Göttingen und Mitglied im Vorstand des NEG) wird, neben einer Vorstellung des NEG selbst, anhand von Fallbeispielen einen praktischen Einblick in die Facetten der Ethikberatung geben. 

15.04.2026. 17:00 h, Forum Kirche & Diakonie

Bitte melden Sie sich bis zum 1.4.2025 per Mail mit Angabe der Personenanzahl unter anmeldung@caringcom.de an.

29.04.2026

NEG-Mitgliederversammlung mit Gast: Prof. Heidrun Golla, Klinik für Palliativmedizin

Zeit: 29.04.2026; 17:00-18:30 h

Ort: Seminarraum des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Humboldtallee 36, 37073 Göttingen

Die Sitzung ist öffentlich. Stimmberechtigt sind nur NEG-Mitglieder: Einladung

Spenden

Spenden richten Sie bitte an:

Sparkasse Göttingen
IBAN DE12 2605 0001 0056 0590 74
BIC NOLADE21GOE

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