Zurückliegende Veranstaltungen
- 05.02.2025: Workshop zur ambulanten ethischen Fallberatung an der BBS 2 in Osterode:
Der Workshop wurde von den teilnehmenden Auszubildenden in der Pflege an der BBS 2 Osterode sehr positiv aufgenommen und als wertvolle Unterstützung für ihre berufliche Praxis empfunden. Besonders geschätzt wurde die gelungene Mischung aus theoretischem Input und praxisbezogenen Fallbesprechungen. Die interaktiven Elemente haben dazu beigetragen, ein vertieftes Verständnis für ethische Fragestellungen in der ambulanten Versorgung zu entwickeln und insbesondere dafür zu sensibilisieren, welche Unterstützungsmöglichkeiten in ambulanten Settings bestehen und wie ethische Herausforderungen dort bearbeitet werden können.
Die strukturierte Vorgehensweise in der Fallberatung des NEG konnte nicht nur theoretisch erläutert, sondern auch anhand konkreter Praxisbeispiele direkt verdeutlicht werden. Vor allem die Auszubildenden haben sich über die praxisnahen Antworten und Möglichkeiten sehr gefreut. Sie haben diese mit großer Begeisterung aufgenommen und als hilfreiche Orientierung für ihren Berufsalltag empfunden.
Das offene und wertschätzende Klima während des Workshops hat den Teilnehmenden Raum gegeben, ihre Fragen zu stellen und sich mit den ethischen Fragestellungen aktiv auseinanderzusetzen. Besonders die praxisnahen Inhalte wurden als hilfreich empfunden. Insgesamt wurde der Workshop als sehr gelungen wahrgenommen und hat wertvolle Impulse für die Auseinandersetzung mit ethischen Themen in der ambulanten Versorgung geliefert.
Aktuelles & Veranstaltungen
Zwangsmaßnahmen in der Palliativversorgung? – Ethische Konflikte im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Gerechtigkeit
Zeit: 14. April 2026, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Online (Zoom: Meeting-ID 680 6572 3182)
Die selbstbestimmte Entscheidung von Patient*innen hat ethisch und rechtlich einen hohen Stellenwert. Doch was geschieht, wenn nicht einwilligungsfähige Patient*innen indizierte Maßnahmen ablehnen und sich dadurch gesundheitlich selbst gefährden oder durch ihr Verhalten eine Gefährdung für andere darstellen? Dürfen Ärzt*innen und Pflegekräfte dann gegen den aktuellen, nicht selbstbestimmten Willen handeln? Diese Frage stellt sich in vielen Bereichen der Medizin. Beispiele aus der Palliativmedizin sind der verwahrloste Patient, der in seiner vermüllten Wohnung bleiben möchte, obwohl dort keine angemessene palliative Versorgung möglich ist, oder die psychotische Palliativpatientin, die in ihrem Wahn sich und andere gefährdet.
Der Vortrag beleuchtet professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Gerechtigkeit, zeigt die ethischen und rechtlichen Voraussetzungen für Zwangsmaßnahmen auf und diskutiert, inwiefern Zwang mit dem Grundgedanken von Palliative Care vereinbar ist.
Referent: Prof. Dr. phil. Alfred Simon Geschäftsführer der Akademie für Ethik in der Medizin und Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitee, Universitätsmedizin Göttingen
5. Netzwerktreffen der Caring Community Göttingen
Dr. Christian Krause-Gründel (langjähriger Hausarzt in Göttingen und Mitglied im Vorstand des NEG) wird, neben einer Vorstellung des NEG selbst, anhand von Fallbeispielen einen praktischen Einblick in die Facetten der Ethikberatung geben.
15.04.2026. 17:00 h, Forum Kirche & Diakonie
Bitte melden Sie sich bis zum 1.4.2025 per Mail mit Angabe der Personenanzahl unter anmeldung@caringcom.de an.
NEG-Mitgliederversammlung mit Gast: Prof. Heidrun Golla, Klinik für Palliativmedizin
Zeit: 29.04.2026; 17:00-18:30 h
Ort: Seminarraum des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Humboldtallee 36, 37073 Göttingen
Die Sitzung ist öffentlich. Stimmberechtigt sind nur NEG-Mitglieder: Einladung
Spenden
Spenden richten Sie bitte an:
Sparkasse Göttingen
IBAN DE12 2605 0001 0056 0590 74
BIC NOLADE21GOE



