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Hintergrund

Hintergrund

Im Krankenhaus erfolgt eine Beratung bei ethischen Konflikten mittlerweile vielfach durch klinische Ethikkomitees (KEK). Bei der Versorgung von Patient/innen im häuslichen Bereich, in stationären Pflegeeinrichtungen oder Hospizen sind Hausärzt/innen, ambulante Pflegekräfte und Angehörige jedoch oft auf sich gestellt. Ethikberatung findet dort bislang kaum statt.

Zu diesem Ergebnis kam auch eine Studie am Institut für Allgemeinmedizin der UMG (Ethikberatung in der ambulanten Versorgung, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung;  2013-2015).

Ärzt/innen, Pflegekräfte sowie Angehörige von Pflegebedürftigen wurden nach ihren Erfahrungen im Umgang mit ethischen Fragen und Konflikten befragt. Sie gaben durchweg an, dass entsprechende Unterstützung fehle.

Deshalb gründeten engagierte Ärzt/innen, Pflegekräfte, Patientenvertreter/innen und Medizinethiker im Herbst 2015 das Netzwerk ambulante Ethikberatung Göttingen (NEG) für die Stadt und den Landkreis Göttingen.

Übersicht über ambulante Ethikberatung in Deutschland

Aktuelles & Veranstaltungen

15.04.2018

Stadtradio Göttingen: Beitrag zum NEG

Link zum Podcast

08.04.2020

Artikel im Deutschen Ärzteblatt zu Ambulanter Ethikberatung

Ambulante Ethikberatung - wichtige Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte

07.10.2020

Online-Seminar zu den ethischen Herausforderungen in der Pandemie

Ethische Herausforderungen für die einzelnen Berufsgruppen in Zeiten der Pandemie
Fortbildung im Rahmen der Steuerungsgruppensitzung 

Moderation: Alfred Simon und Birgit Hartleb

7.10.2020, 17.00 bis 18.30 Uhr

Die aktuelle Covid-19-Pandemie wirft eine Reihe ethischer Fragen auf, die Mitarbeitende im Gesundheitswesen vor große Herausforderungen stellen. Diese reichen von Fragen der gerechten Verteilung knapper Ressourcen (z.B. Behandlungskapazitäten für Covid-19- und Nicht-Covid-19-Patienten, mangelnde Schutzausrüstungen, Kriterien für Priorisierungsentscheidungen), der Verpflichtung gegenüber Mitarbeitenden (z.B. angemessene Teamnachsorge, Verpflichtung zu persönlichem Risiko, Schutz von Risiko-Gruppen innerhalb der Mitarbeitenden), der Angemessenheit und den Auswirkungen von Besuchsverboten bis hin zu forschungsethischen Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Impfstoffen. 

Im Rahmen der Fortbildung wollen wir uns über die ethischen Herausforderungen, mit denen die einzelnen Berufsgruppen angesichts der Covid-19-Pandemie, sowie über angemessene Wege, mit diesen umzugehen, austauschen und verständigen.

Die Fortbildung findet online als Zoom-Meeting statt.
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung über neg@gwdg.de 


Spenden

Spenden richten Sie bitte an:

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